Kindermusical 2026
Mut, Glaube und große Stimmen: Kindermusical „Reingefallen“ in der Andreasgemeinde
Ein ganz besonderes Erlebnis erwartet Groß und Klein am 7. Juni um 15 Uhr in der Andreasgemeinde: Das Kindermusical „Reingefallen“ von Birgit Pape bringt die bekannte biblische Geschichte von Daniel in der Löwengrube auf die Bühne – lebendig, spannend und voller Musik.
Mit beeindruckendem Engagement stehen 56 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren auf der Bühne und erzählen die Geschichte von Daniel, der trotz großer Gefahr zu seinem Glauben steht. Dabei geht es um Mut, Vertrauen und die Frage, woran wir festhalten, wenn es schwierig wird – Themen, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen berühren.
Die jungen Darstellerinnen und Darsteller begeistern mit mitreißenden Liedern, fröhlichen Choreografien und viel Spielfreude.
Unter der Leitung von Kantorin Frauke Sczeponek ist in intensiver Probenarbeit ein farbenfrohes Musical entstanden, das nicht nur unterhält, sondern auch eine wichtige Botschaft vermittelt.
„Reingefallen“ zeigt auf kindgerechte Weise, wie Zusammenhalt und Vertrauen selbst in herausfordernden Situationen tragen können. Die Geschichte von Daniel wird dabei neu interpretiert und lädt das Publikum ein, mitzufiebern, zu staunen und mitzusingen.
Die Aufführung in der Andreasgemeinde verspricht einen unvergesslichen Nachmittag für die ganze Familie. Freunde, Verwandte und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die jungen Talente zu unterstützen und dieses besondere Musical zu erleben.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Hinter den Kulissen des Kindermusicals „Reingefallen“
Wenn unser Kindermusical „Reingefallen“ aufgeführt wird, sieht das Publikum vor allem eines: knapp 60 begeisterte Kinder auf der Bühne, die mit Freude singen, spielen und die Geschichte zum Leben erwecken. Doch was dabei oft unsichtbar bleibt, ist die lange und intensive Vorbereitung, die hinter einem solchen Projekt steckt.
Bereits Anfang Januar traf ich die Entscheidung für das Stück. Im Februar konnten sich die Kinder dafür anmelden und parallel dazu begannen schon die ersten Proben: Woche für Woche studierte ich mit den Kindern die Lieder ein. Ende Februar folgte die Rollenverteilung – ein spannender Moment für alle Beteiligten. Anfang März erhielten die Kinder schließlich ihre bearbeiteten und angepassten Texte und sie konnten sich endlich mehr mit ihren Rollen auseinandersetzen.
Dann kamen die Osterferien – drei Wochen Pause für die Kinder. Doch hinter den Kulissen wurde in dieser Zeit alles andere als pausiert. Im Gegenteil: Diese Phase nutzte ich intensiv, um die nächsten großen Schritte vorzubereiten. Ein Organisationsteam wurde zusammengestellt, das mich bei der Hauptprobe, Generalprobe und der Aufführung unterstützt. Denn eines ist klar: knapp 60 Kinder auf der Bühne brauchen Struktur, Übersicht und viele helfende Hände, damit jeder weiß, wann er wo sein muss.

Auch kreativ ging es in dieser Zeit weiter. Für das Bühnenbild wurde Stoff genäht, der später als Hintergrund diente und die passende Atmosphäre schafft. Mit viel Geduld und Einsatz entstand so Stück für Stück die visuelle Welt von „Reingefallen“.Von Ende April bis in den Mai hinein wurde es dann besonders bunt und lebendig: Requisiten wurden gebastelt und gestaltet. Es entstanden unter anderem die Löwenmasken. Außerdem wurde der Bühnenhintergrund bemalt. Viele kleine Details wurden erarbeitet, die am Ende auf der Bühne eine große Wirkung entfalten.
Ende Mai schließlich kam alles zusammen: Für die Hauptprobe wurden die Kirchenbänke aus der Kirche transportiert, Podeste aufgebaut und die Technik eingerichtet. Zum ersten Mal konnte das Musical unter realistischen Bedingungen durchgespielt werden – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Aufführung.
All diese Schritte zeigen: „Reingefallen“ ist weit mehr als nur ein Musicalnachmittag. Es ist ein gemeinsames Projekt, das Planung, Kreativität und Engagement vereint. Viele Menschen tragen ihren Teil dazu bei – auf der Bühne und dahinter. Wenn am Ende der Applaus erklingt, würdigt er nicht nur die Leistung der Kinder, sondern auch die vielen Stunden Arbeit im Hintergrund. Denn erst dieses Zusammenspiel macht „Reingefallen“ zu einem besonderen Erlebnis für unsere Kooperation. Daher möchte ich mich bei folgenden Personen herzlichst bedanken, dass sie mich von Januar bis Juni so intensiv unterstützt haben: Albert Martens, Anja Hönicke, Elin Garbrecht, Elisabeth Cyris, Heike Neumann, Kirsten Mahr, Marlene Becker, Shaienne Helms und Sigrid Poddig.
